Winterschuhe
3 Tipps zum Aufbewahren von Winterschuhen
23. März 2017

Schuhpflege: Die 5 häufigsten Fehler

Schuhpflege

Fehler Nr. 1

Neue Schuhe nicht imprägnieren


Wer kennt es nicht? Die Lieblingsschuhe gefunden und gekauft. Am liebsten sofort anziehen, doch wohin mit den alten Schuhen? Okay, doch erst nach Hause. Passendes Outfit an. Schuhwechsel und los, schließlich soll Ihr neuer Schuh auch gesehen werden. Aber halt, war da nicht noch etwas? Schutz vor Schmutz und Nässe? Richtig: Imprägnieren! Nehmen Sie sich die Zeit Ihren neuen Schuhen etwas Gutes zu tun, Sie werden es Ihnen danken. Imprägnieren Sie Ihre Schuhe schon vor dem ersten Tragen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Schuhe dabei nicht mit dem Imprägnierspray durchnässen, denn "viel hilft viel" ist falsch. Richtig ist "oft hilft viel".
Unser Tipp:
Gehen Sie nach draußen an die frische Luft. Nun aus ca. 30 cm Entfernung Ihre Schuhe gleichmässig fein einsprühen. Warten bis die Imprägnierung eingezogen und getrocknet ist. Vorgang ein bis zwei Mal wiederholen, nur so erhalten Sie einen optimalen Schutz vor Schmutz und Nässe. Leder im Anschluss im trockenen Zustand nachpolieren oder bürsten, damit es schön glänzt und sich keine Flecken bilden.

Fehler Nr. 2

Schuhe erste eincremen, dann imprägnieren


Motiviert Ihre Schuhe mal wieder richtig auf Vordermann zu bringen, öffnen Sie Ihre Schuhputzkiste und fragen sich: „Womit fange ich an?“ Die Lösung ist ganz einfach, Sie müssen lediglich die Wirkungsweise von Imprägnierspray und Schuhcreme verstehen: Imprägniersprays bilden eine Schutzschicht im Inneren des Materials, die vor Schmutz und Nässe schützt. Die Schuhcreme hingegen zieht nicht in das Materialinnere ein, sondern wirkt an der Oberfläche. Die Creme sorgt dort für leuchtende Farben und einen tollen Glanz. Sie sind inzwischen bestimmt selbst auf die Rätsels-Lösung gekommen: Zuerst imprägnieren und erst danach die Schuhcreme auftragen.
Aber Vorsicht, es gibt eine Ausnahme:
Verwenden Sie Nano-Produkte zur Schmutz- und Nässeabweisung, gilt die umgekehrte Reihenfolge: Erst die Schuhcreme, danach Nano. Warum? Weil Nano-Produkte an der Oberfläche des Materials wirken und entsprechend dort eine schützende Schicht bilden.
Eins sollten Sie noch beachten:
Ähnlich wie bei dem Imprägnierspray ist das Motto "viel hilft viel" auch hier falsch. Die wichtigste Regel beim Auftragen von Schuhcreme lautet: Sparsamkeit. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Verwenden Sie zu viel Schuhcreme verringert die Atmungsaktivität von Leder und erschwert später das Polieren.

Fehler Nr. 3

Zuviel Schuhcreme


Ähnlich wie bei dem Imprägnierspray ist das Motto "viel hilft viel" auch beim Verwenden von Schuhcreme falsch. Die wichtigste Regel beim Auftragen von Schuhcreme lautet: Sparsamkeit. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Zu viel Schuhcreme verringert die Atmungsaktivität vom Leder und erschwert später das Polieren. Tragen Sie lediglich eine dünne Schicht in jeden Winkel der gesamten Oberfläche. Dies sorgt für gleichmäßige Farbe und Glanz. Nun ausgiebig trocknen lassen, damit die Creme richtig in die Oberfläche des Leder einziehen kann. Ist die Schuhcreme getrocknet, müssen die Schuhe noch poliert werden.
Unser Tipp zum Polieren:
Schuhcreme lässt das Leder zunächst stumpf wirken. Um den Glanz wieder herzustellen mit einer weichen Bürste oder einem weichen Baumwoll-Lappen behutsam mit wenig Druck polieren. Wir empfehlen leichte, kreisende Bewegungen.

Fehler Nr. 4

Wildleder nicht regelmäßig aufrauen


Umgangssprachlich sagen wir oft Rauleder - und das hat seinen Grund. Schließlich besteht die Oberfläche, im Gegensatz zu Glattleder, aus feinen Lederfasern. Diese lassen den Schuh edel aussehen und sorgen für das samtigen Aussehen. Durch regelmäßiges gründliches ausbürsten schonen Sie das Leder und erhalten dessen Aussehen für eine lange Zeit. Vernachlässigt man das aufrauen, "verspeckt" das Leder mit der Zeit. So bezeichnet man das zusammenkleben der Lederoberfläche. Es entstehen Glatte stellen und die Schuhe verlieren ihr schönes Äußeres.
Wir empfehlen:
Verwenden Sie eine Bürste mit Krepp-Lamellen. Damit richten Sie den Flor, also die Fasern, wieder auf und bringen sie in ihre alte Form. Gleichzeitig entfernen Sie so losen Staub.

Fehler Nr. 5

Schuhe reinigen, obwohl Sie feucht sind


Wir meinen hier nicht Feuchtreinigungsmittel wie einen Schaumreiniger - die sollten in keinem Schuhputzkasten fehlen. Die müssen Sie nur nicht jedes Mal anwenden. Nasse Schuhe müssen erst richtig getrocknet werden, bevor Sie sie putzen. Trocken lässt sich der Schmutz meist leicht mit einer Schmutzbürste von oberflächigen Schmutz befreien. Bürsten Sie Ihre Schuhe einfach alle paar Tage einmal ab und verhindern so, dass der lose Schmutz feucht wird und in das Material einzieht. Dann bräuchten Sie nämlich einen Feuchtreiniger.
So trocknen Sie Ihre Schuhe richtig:
Wichtig ist, das Sie das Trocknen der Schuhe nicht durch einen Fön oder die Heizung beschleunigen. Das kann bei Lederschuhen schnell dazu führen, dass das Fasergeflecht trocken, hart und spröde wird. Stattdessen stopfen Sie Ihre Schuhe mit Zeitungspapier oder einem anderen saugfähigen Material aus. Wechsel Sie das nassgewordene Papier hin und wieder gegen trockenes aus. Sobald der Schuh nur noch leicht feucht ist, empfehlen wir den Schuhspanner einzulegen. Dieser zieht den Lederschaft beim endgültigen trocknen wieder in seine alte Passform zurück. Schuhe mit einer Ledersohle hängen Sie zum Trocknen an den Schnürsenkeln auf. So kommt auch Luft von unten an die Sohle und der Trockenvorgang wird verkürzt. Zudem sollten Sie bei nassen Ledersohlen darauf achten, dass sie nicht mit Eisen in Berührung kommen. Dadurch könnten nicht mehr zu entfernende schwarze Flecken im Leder entstehen.

Haben Sie bisher immer alles richtig gemacht?

Sehr gut, dann gehören Sie definitiv in die Kategorie "Schuhpflege für Fortgeschrittenen".

Fehler Nr. 1
Neue Schuhe nicht imprägnieren
Wer kennt es nicht? Die Lieblingsschuhe gefunden und gekauft. Am liebsten sofort anziehen, doch wohin mit den alten Schuhen? Okay, doch erst nach Hause.

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